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Painting, Acrylic on Other
Size: 11.8 W x 7.9 H x 1 D in
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Painting, Acrylic on Other
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11.8 W x 7.9 H x 1 D in
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agneta dziubek, freie künstlerin *1968 in polen (pl), lebt in köln (de) kunstsparte: malerei & grafik medium: öl & acryl-technik STATEMENT FAKESIMILAR " wo nichts echt ist, kann nichts mehr gefälscht werden " ironie muss nicht hässlich sein! fakesimilar greift die künstlerische kernfrage von umgang mit wirklichkeit zeitbedingt auf und variiert auf verschiedenen visuellen und technischen ebenen das thema von echtheit, wahrnehmung und substanz. im vordergrund stehen zwei wesentliche konzeptionen, die einander bedingen und ergänzen: abbildungen von abbildungen und transformierende spiegelungen. erstere bezeichnen die im schaffensprozess nach fotovorlagen entstandenen quasi re-analogisierungen und re-individualisierungen digitaler "žvor-bilder". insbesondere die pointillistischen porträts unterstreichen in ihrem technischen rekurs auf die pixelstruktur digitaler bildverarbeitung diese form der doppelten brechung. es geht weniger um klassische mimesis im sinne eines imitatio-aemulatio tradierten abbildungs-verständnisses, sondern um eine energische rückgewinnung durch reflexion und irritation von organischer bildaussage. dabei stehen die differenziert pointillistischen schwarz-weiß porträts für ein ironisches zitat von medialer präsenz, indem sie dem digitalen bildaufbau gleichen und dem sehen medial gewohntes subtil anreichern, verändern und lebendig machen. die betont perzeptuell gehaltene porträtskizzen stellen das "žals- ob" ihrer wirkung bewusst und gewollt in die aufmerksamkeit: ironisch gestaltet mit dem signum "žfakesimilar". fakesimilar kennzeichnet die abbilder als unechte echte, als oszillierende brechung. dabei bilden die wie dekor eingebrachten bänder bunter labels den anderen pol des in serie eröffneten kontinuums: neben den porträts als re- analogisierenden bildzitaten stehen die labels als technisch erstellte, ästhetisch ansprechende irritationen, welche die zunehmende entpersönlichung und individuelle indifferenz moderner gesellschaft aufnehmen und mit ihr spielen. marken als orientierungs- und differenzierungskriterium sozialer positionierung werden ironisch gedreht, gebrochen und vermittels ihrer ebenfalls allgemeiner sehgewohnheit entspringenden primären attraktivität gleichermaßen zu einer irritation im zweitem blick.
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